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Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

wir haben Ihnen hier alle wichtigen Informationen rund um den Nebenjob des Zustellers für Ihre Tochter oder Ihren Sohn zusammengestellt. Informieren Sie sich auch gerne auf www.zusteller-online.de. Wir möchten, dass keine Fragen unbeantwortet bleiben.

Informationen für Eltern

Welche Aufgaben hat man als Zusteller?

Als Zusteller kontrolliert man die vom Vertriebsstelleninhaber in Packbehältern gelieferten Sendungen auf Vollständigkeit. Ggf. sind einzelne Sendungen noch nachträglich zu etikettieren. Zur Vorbereitung auf eine schnelle Zustellung werden die Sendungen sortiert. Nach dem Ausliefern werden die nicht zustellbaren Sendungen noch für die Abholung vorbereitet.

Was für Sendungen müssen zugestellt werden?

Bei den Sendungen handelt es sich um adressierte Zeitschriften, Mailings, Briefe, Kundenmagazine und Kataloge, wie z.B. BRAVO, In Touch, TV Movie, Welt der Wunder uvm.

Wann und wo werden die Sendungen angeliefert?

Die Sendungen werden vom Vertriebsstelleninhaber oder einem seiner Fahrer bis spätestens 13:00 Uhr am Mittwoch und Freitag angeliefert.

Schwankt der Umfang der auszuliefernden Sendungen?

Ja, es kann vorkommen, dass die Anzahl der zuzustellenden Sendungen variiert. Im Frachtbrief wird daher mit jeder Lieferung auch angekündigt welche Mengen in der nächsten Woche kommen werden.

Wann und wo muss ausgetragen werden?

Die Zustellung erfolgt immer am Mittwoch und Freitag bis 20:00 Uhr. Jeder Zusteller hat einen festen Zustellbezirk, der sich üblicherweise im Wohngebiet bzw. in unmittelbarer Nachbarschaft befindet.

Wie lange dauert der Einsatz an einem Liefertag?

Das ist ganz unterschiedlich und davon abhängig, wie groß ein Bezirk ist und wie viele Bezirke ein Zusteller austrägt. In den ersten Wochen benötigt ein neuer Zusteller deutlich mehr Zeit als nach ein paar Mal Austragen. In der Regel sind die Zusteller zwischen 1 bis 2 Stunden unterwegs.

Wer trägt aus, wenn mein Kind krank ist oder in den Urlaub fährt?

In solchen Fällen trägt eine Vertretung aus. Wichtig ist immer den Vertriebsstelleninhaber rechtzeitig in Kenntnis zu setzen, um gemeinsam zu klären, wer das Zustellen in der Zeit übernehmen kann.

Müssen die Sendungen persönlich übergeben werden?

Nein, das ist nicht nötig. Die Zustellung erfolgt immer in den Briefkasten. Es sei denn, ein Zusteller trifft zufällig einen Empfänger an. Dann kann er die Sendung persönlich übergeben. Das kommt natürlich auch vor.

Was wird getan, wenn die Briefkästen innenliegend sind und man nicht ins Haus kommt (sog. "Klingelhäuser")?

Der Zusteller klingelt beim Empfänger und versucht, so ins Haus zu kommen, um zuzustellen. Kann der Zusteller trotz klingeln die Sendung nicht zustellen, gibt er diese bei der nächsten Sendungsübergabe mit entsprechender Begründung an den Vertriebsstelleninhaber zurück. Der Zusteller erhält Aufkleber auf denen der Grund der Nichtbelieferung angekreuzt wird. Selbstverständlich werden auch diese Sendungen bezahlt.

Wer ist der Arbeitgeber, wer ist mein Ansprechpartner?

Der Zusteller ist beim Vertriebsstelleninhaber angestellt. Demnach ist er in allen Belangen direkter Ansprechpartner. Der Vertriebsstelleninhaber ist ein selbstständiger Partnerunternehmer im BAUER POSTAL NETWORK, der für eine Region mehrerer Postleitzahlengebiete zuständig ist.

Ist mein Kind versichert, wenn es zustellt?

Ja, jeder Zusteller ist versichert und wird ordnungsgemäß vom Vertriebsstelleninhaber bei der Berufsgenossenschaft angemeldet. Detailfragen können direkt mit dem Vertriebsstelleninhaber besprochen werden.

Was kann mein Kind verdienen?

Der Verdienst richtet sich nach der Größe des Bezirkes und der Sendungsmenge in diesem Zustellgebiet. Der Lohn wird monatlich vom Vertriebsstelleninhaber gezahlt und ist branchenüblich. Hierzu gibt Ihnen der Vertriebsstelleninhaber beim Einstellungsgespräch genaue Auskünfte.

Welche Voraussetzungen sollte mein Kind erfüllen?

- das Mindestalter von 13 Jahren
- ausreichend Zeit am Zustelltag
- körperliche Fitness
- Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Pünktlichkeit

Wie und mit welcher Frist kann das Arbeitsverhältnis beendet werden?

Sie können als Erziehungsberechtiger, dem Wunsch Ihres Kindes entsprechend, das Arbeitsverhältnis fristgemäß kündigen. Die Kündigungsfrist können Sie dem Anstellungsvertrag entnehmen.

Was passiert nach einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses?

Ihr Kind bekommt vom Vertriebsstelleninhaber ein Arbeitszeugnis ausgestellt, was bei Bewerbungen von Vorteil ist.